Am Bußtag 1996 wurde das Triptychon „Jesus im Holocaust“ von ISMOND ROSEN, einem jüdischen Bildhauer aus London, der Kirchengemeinde im Beisein des damaligen Bischofs Huber als Geschenk in Berlin übergeben. Es war der Wunsch ROSENS, dass sein Hauptwerk "CHRISTUS IM HOLOCAUST" in einer Kirche in Deutschland zur Aufstellung kommt.

ROSEN schreibt selbst über das Werk:
"Wenn Jesus während des Holocaust als Jude in Europa gelebt hätte, wäre er sicher von den Nazis auf schändliche Weise umgebracht worden. Eine der wesentlichen Lehren, die aus dem Holocaust zu ziehen sind, ist die Erkenntnis, dass das Christentum und die christlichen Kirchen für den Antisemitismus und alle Formen rassischer und religiöser Verfolgung in großem Maße anfällig sind.“

Das Triptychon ist während der normalen Öffnungszeiten der Heilig-Kreuz-Kirche zu besichtigen.

Eine Ausgabe der Gemeindezeitschrift "forum" enthält etwas über Inhalt und Geschichte, und wie die Skulptur nach Berlin kam und zu uns in die Heilig-Kreuz-Kirche. Kostenlos erhältlich im Büro Öffentlichkeitsarbeit im Erdgeschoss der Heilig-Kreuz-Kirche.