Büchertisch

Im Vorraum der Heilig-Kreuz-Kirche
am Wochenende meist bis 18 Uhr,
nach dem Gottesdienst und
bei besonderen Veranstaltungen

Kontakt: Brigitte Rolke
Tel. 692 29 96

Der Büchertisch sucht dringend Mitarbeiter!
Wenn Sie sich für die Mitarbeit am Büchertisch interessieren, bitte anrufen:
Tel. 692 29 96 oder 81 49 25 82

1997 an einem Wochenende war es soweit – der erste Büchertisch wurde im Vorraum der Heilig-Kreuz-Kirche aufgebaut. Schon oft hatten Gottesdienst- oder Konzertbesucher gefragt, ob sie in der Kirche nicht irgendwo ein Gesangbuch, eine Bibel, Literatur über die Kirche oder Ähnliches kaufen könnten. Da hatte Eberhard Neuendorf, Mitglied des Gemeindekirchenrates, die Idee, eine geeignete Buchhandlung zu suchen und für die Gemeinde einen Büchertisch zu organisieren. Er bekam sofort Unterstützung von Pfarrer Quandt, der von der Gemeinde für einen zu gründenden Büchertisch ein Startkapital zur Verfügung stellte und mit der Missionsbuchhandlung, die damals noch nicht in Privathand war, einen Vertrag abschloss. Darin wurde festgelegt, dass die Gemeinde im Jahr für mindestens 500,00 DM Bücher mit einem bestimmten Rabatt auf Kommission erhalten würde. Aber schon im ersten Monat erzielte der Büchertisch mit Eberhard Neuendorf und zunächst zwei fleißigen ehrenamtlichen Helferinnen einen mehrfachen Jahresmindestumsatz. Dieser gute Start sollte sich fortsetzen. Die Palette der angebotenen Bücher wurde von Jahr zu Jahr breiter, zuerst durch spezielle Literatur für die Gemeindearbeitskreise, wie Kirche und Israel, Asylberatung, Taizé-Tänze oder den Seniorenkreis, später dann erweiterte sich das Angebot entsprechend der Nachfrage auf Belletristik, Kinderbücher oder aktuelle Sachbücher. Der Büchertisch an den Veranstaltungswochenenden In Heilig Kreuz wurde zu einer festen Institution, ein Beitrag zur Offenen Kirche und damit ein Anziehungspunkt für Alle, die die Kirche betreten. Natürlich war der Büchertisch nie eine kommerzielle Einrichtung. Zum einen war und ist die Mitarbeit rein ehrenamtlich, inzwischen gibt es einen Arbeitskreis von ca. 10 hin und wieder wechselnden HelferInnen, und zum anderen sind die Gewinne immer in soziale Projekte in aller Welt geflossen. Als Beispiele seien hier nur Newe Schalom, das Integrations- und Friedensprojekt in Palästina, Talitha Kumi - die Internatsschule für palästinensische Mädchen - oder auch die Unterstützung libanesischer Flüchtlingskinder genannt. Aber auch Sozialprojekte vor unserer Haustür, wie das Gemeindeprojekt „Zentrum für Gesundheit und Kultur – gegen Armut und Ausgrenzung“ in der Gitschiner Straße haben Unterstützung durch den Büchertisch erhalten. Zur Zeit unterstützen wir ein Hilfsprojekt für Straßenkinder in Brasilien, den gemeinnützigen „Verein für Brasilien Gruppe Joanna de Angelis“. In diesem Sinne hoffen wir, dass der Büchertisch noch so manches Jubiläum feiern kann und sich immer genügend ehrenamtliche Mitarbeiter finden, die mit Freude dabei sind.

Brigitte Rolke